Flussdiagramm
Eine gute Beschreibung zu Flussdiagrammen findet sich auf Wikipedia unter
Programmablaufplan.
Gebräuchliche Gattersymbole
| Funktion | Gleichung | DIN 40900 | IEEE |
| INVERTER | y = ¬A |  |  |
| AND | y = A∧B |  |  |
| OR | y = A∨B |  |  |
| NAND | y = ¬(A∧B) |  |  |
| NOR | y = ¬(A∨B) |  |  |
| XOR | y = (¬A∧B)∨(A∧¬B) |  |  |
| XNOR | y = (¬A∧¬B)∨(A∧B) |  |  |
KNF / DNF / KMF / DMF etc...
Die Bezeichner für die Normalformen werden häufig verwechselt. Deshalb hier nochmal eine Auflistung:
- Literal: Variable oder ihr Komplement in einem Boolschen Ausdruck.
- Minterm: Mit AND verknüpftes Produkt von Variablen wobei jede Variable genau einmal vorkommen muss, entweder direkt oder als Komplement.
- DNF: Disjunktive NormalForm: Summe von Mintermen. z.B.: f(a,b,c)=ABC+ABC
- kanonische DNF: der gleiche Term in Summenschreibweise. f(a,b,c)=∑(m5,m7) oder f(a,b,c)=m5+m7
- DMF: Disjunktive MinimalForm: Die minimierte Form der DNF. In den Mintermen müssen folglich nicht alle Variablen vorkommen.
- Maxterm: Mit OR verknüpfte Summe von Variablen. Wobei jede Variable genau einmal vorkommen muss, entweder direkt oder als Komplement.
- KNF: Konjunktive NormalForm: Produkt von Maxtermen. z.B.: x(a,b,c)=(A+BC)(A+B+C)
- kanonische KNF: der gleiche Term in Produktschreibweise. x(a,b,c)=∏(M5,M7) oder x(a,b,c)=M5 M7
- KMF: Konjunktive MinimalForm: Die minimierte Form der KNF. In den Maxtermen müssen folglich nicht alle Variablen vorkommen.
De/multiplexer
Multiplexer und Demultiplexer mit einem Ausgang werden manchmal nur nach der Anzahl der Steuereingänge benannt. Zum Beispiel ist ein 2 MUX ein 4-1 Multiplexer.
Simulator
Die Übungsaufgaben ab der dritten Übung können am Rechner mit einem Digitalsimulator gelöst werden.
Dafür können Sie entweder klogic (gnu/linux) oder den Digitalsimulator (MS-Windows) verwenden. KLogic
ist hier dokumentiert.
KLogic ist auch in den Poolräumen der RBG installiert. Für den Digitalsimulator finden Sie eine von Simon erstellte Einstiegshilfe für den
Digitalsimulator.